· 

Warum immer ich oder Optimisten habens leichter

Kennst Du das Gefühl, dass auf einmal alles schief geht? Ich schaue, dann gerne nach Rechts und Links und habe den Eindruck, dass es allen anderen viel besser geht.  Machst Du das auch? Was das für mich und vielleicht auch für Dich heißt? Ich hab mir viele Gedanken gemacht und muss jetzt einfach mal Deine Meinung dazu hören.

 

Jeder kennt diese Ansammlung von unfair verteilten schlechten Nachrichten und einem Reinfall nach dem Nächsten. Wenn ich in einer solchen Phase stecke, dann warte ich förmlich auf die nächste Katastrophe und, Oh Wunder, kommt diese dann direkt um die Ecke.

 

Aber woran liegt das dann? Hab ich plötzlich ein imaginäres Schild mit "Loser" auf dem Kopf und jeder darf mal metaphorisch draufhauen? Ich verstehe dann auch oft die Welt nicht und dann ereilen mich keine kleinen Päckchen von Wish sondern eine Rechnung nach der Anderen. Ich kann dann manchmal nichts positives an meinem Tag entdecken. Dementsprechend starte ich dann in den nächsten Tag, schon ziemlich mies gelaunt und anscheinend zieht meine Laune dann auch noch die nächsten Unglücke an. Am Ende von solchen Tagen muss ich auch überlegen, was ich verbrochen, hab dass sich mal wieder alles gegen mich verschworen hat. Wenn dann meine Pechvögel-Tage nicht schnell enden, wird plötzlich jeder kleinste Vorfall zu einem Weltuntergang. Kurz mal ne Tasse beim Spülen fallen lassen und schon kommt ein Heulkrampf. "Warum immer ich?"

 

Aber wenn ich das Ganze mal von Außen betrachte sieht das total anders aus. Jedem fällt mal was herunter oder geht etwas kaputt. Rechnungen häufen sich nun mal einfach in bestimmten Monaten und man kann nicht immer ein Glückspilz sein.

 

Oder Doch? Was wäre, denn wenn ich in allen Dingen etwas Positives sehen könnte. Die Alte Tasse, die heruntergefallen ist, macht nun einfach Platz für etwas Neues. Eine Rechnung, die im Briefkasten landet, ist nach der Bezahlung auch nur noch eine Erleichterung, da man nicht mehr darauf warten muss. Der verpasste Bus hat vielleicht zu einer kleinen Pause vom Alltag geführt oder die gerissene Hose, läutet den völlig überfälligen Shoppingtag ein. Vielleicht sehe ich manche Dinge einfach durch die falsche Brille.

 

Manchmal ist Pech oder Glück zu haben, einfach eine Sache der Betrachtungsweise. Es ist wie, mit dem halbvollen Glas Wasser. Der Optimist freut sich über Wasser und dem Pessimisten ist das Halbe Glas einfach zu wenig. Aber eigentlich sollte in dem Moment etwas anderes wichtig sein, stillt das vorhandene Wasser meinen Durst?

 

Man kann sich natürlich immer beschweren, dass alles im Leben nicht genug ist, aber das bringt  niemanden weiter. Jeder Mensch hat selbst die Entscheidung in der Hand, wie man sein eigenes Leben sieht.

 

Na klar, jeder Mensch hat mal ne doofe Phase in der vermeintlich alles schief läuft. in dieser Phase versuche ich mich selbst auszutricksen. Ich schreibe ein Positiv-Tagebuch. Das heißt, jeden Abend rekapituliere ich meinen kompletten Tag und überlege mir 3 Dinge die gut gelaufen sind. Das dürfen auch gerne Kleinigkeiten sein, wie "Ich habe einen leckeren Tee getrunken!" oder "Ich hab geschafft, heute nicht schlecht mit mir selbst zu reden!" Hört sich albern an? Ja, das hab ich auch am Anfang gedacht. Aber nach ein paar Wochen hab ich Erfolge gesehen. Durch mein Positiv-Tagebuch habe ich gelernt, dass mein "Scheiß-Tag" eigentlich gar nicht so scheiße war und am nächsten Morgen schaue ich nochmal kurz ins Buch und erinnere mich an die schönen Dinge und starte so gut gelaunt in den Tag.

 

Hast Du manchmal das Gefühl, dass Du irgendwie nicht voran kommst. Von tausend Aufgaben hast Du mal wieder keine hinbekommen? Auch da trickse ich mich selbst aus. Ich habe Silikonarmbänder in drei Farben. Rot für wichtige und schwierige Aufgaben, Blau für neutrale, aber zu erledigende Aufgaben und Grün, für eine Belohnung. Ich überlege mir morgens, welche Aufgaben anstehen und bestücke mein linkes Handgelenk mit den passenden Armbändern. Mit den Belohnungsbändchen versuche ich mir einen Ausgleich zu schaffen. Im Laufe des Tages, wandern dann die Armbänder vom linken Handgelenk zum rechten herüber. Wenn ich abends wieder das Gefühl hab, nicht geschafft zu haben, brauche ich nur an mein rechtes Handgelenk zu schauen und darf feststellen, wie fleißig ich eigentlich war. Auch das trägt wieder zu einem positiveren Gefühl mir selbst gegenüber bei.

 

Vielleicht gibt es da draußen Menschen, die einfach gerne Pechvögel sind und gerne ihr Leben lang leiden möchten. Das ist dann allerdings ein selbstgewähltes Schicksal. Du entscheidest, wie Du leben möchtest. Du hast es in der Hand, ob Du ein glückliches Leben lebst, oder Dir selbst jeden Tag alles Schlechte immer wieder einredest. Ich kann Dir aus Erfahrung sagen, es ist nicht alles schlecht. Mein Leben war zum Teil sehr schwierig und dennoch kann ich heute die positiven Dinge sehen und versuche dankbar in meinen Tag zu starten. Ich kann dankbar sein, für mein Dach über dem Kopf, für einen tollen Partner, für genug Essen im Kühlschrank, für einen tollen Job und und und. Ich hoffe, Dir fallen auf Anhieb ebenfalls mindestens 3 Dinge ein, für die Du dankbar sein kannst.

 

Wie siehst Du Dein Leben? Bist du dankbar und glücklich auf der Sonnenseite oder lebst Du unzufrieden und traurig im Schatten? Ich freue mich auf Deinen Kommentar unter diesem Blogbeitrag. Wenn Du magst, darfst Du mir auch gerne eine private Mail schreiben und versuche Dir zu helfen, so gut ich kann. Dann schreib einfach an dani@fotostudio-littlemoments.de und ich antworte Dir so schnell es geht.

 

Übrigens macht es sogar einen Unterschied, wie Du mit Dir selbst redest. Versuch doch einfach mal eine Woche lang, mit Dir selbst zu reden, als wärst Du Deine beste Freundin und nicht Dein schlimmster Feind. Du wirst anfangen, alles positiver zu sehen. Mach doch bitte einfach mal dieses kleine Experiment und berichte mir einfach in den Kommentaren von Deinen Erlebnissen.

 

Viele Liebe Grüße

Deine Dani

 

P.S. Für den geschriebenen Blogbeitrag wandert jetzt noch ein blaues Bändchen von links nach rechts :-)

 


WILLST DU DIR VORTEILE BEI UNS SICHERN UND IMMER ÜBER AKTUELLES INFORMIERT WERDEN?


Foto: Küstenbrautfotografie
Foto: Die liebe Kollegin Sarah von Küstenbraut Fotografie

Die Bloggerin

 

Ich bin Daniela, aber Du kannst mich gerne Dani nennen!

 

In diesem Blog:

Du hast ja keine Ahnung 😉, was hinter den Kulissen alles geschieht. Bei unseren Shootings oder im Studioalltag passieren die schrägsten und verrücktesten Dinge. Wir haben von „och wie süß“ bis „echt jetzt?!“ alles zu bieten. Das will ich nicht länger für mich behalten, sondern mit Dir teilen. Denn diese Momente machen meinen Job so liebenswert.

 

Warum dieser Blog?

Ich lese gerne Blogs und in den meisten Firmenblogs, wird das Thema vorgegeben, natürlich vom Chef kontrolliert und genehmigt. Das ist auch völlig in Ordnung, schließlich steckt in dem Unternehmen ja auch die Vision und die Idee des Chefs und er möchte, dass sein Unternehmen so gut wie möglich präsentiert wird.

Aber wie viele Blogs gibt es aus Sicht einer Angestellten? Nicht jeder Mensch macht sich direkt selbständig, weil er eine tolle Idee hat. So ging es mir auch. Aber ein Unternehmen wächst und entwickelt sich am besten, wenn die Mitarbeiter mit genauso viel Leidenschaft dabei sind und die Vision des Chefs mit der eigenen konform läuft. Dennis sieht das genauso und deshalb bin ich sehr glücklich ihn als Chef zu haben. In unserem Unternehmen stehen Potenzialentwicklung und Selbstverwirklichung an der Tagesordnung, denn wer seinen Job liebt, lernt gerne und bildet sich spielend weiter. Und das lässt das ganze Unternehmen wachsen und immer besser werden. Wir sind das beste Beispiel, dass man sich nicht unbedingt selbständig machen muss sondern auch als Angestellte/r seinen Traum leben kann.

 

Du glaubst mir nicht? Dann lies Dich doch mal fleißig durch meinen gesamten Blog 😊

 

Viele Liebe Grüße

Dani

 

PS: Wie siehst du das? Gibt es etwas, das sich brennend aus meinem Alltag interessiert?

Ich bin offen für Themenvorschläge und Anregungen, denn Du gestaltest meinen Alltag im Studio mit.

Dann schreib mir einfach eine Mail an: dani@fotostudio-littlemoments.de

 

 


Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Auszeichnungen

Gewinner des AFNS AWARDS 2017 in der Kategorie: Maternity Photography
Gewinner des AFNS AWARDS 2017 in der Kategorie: Maternity Photography
Unser Studio ist ausgezeichnet mit dem Zertifikat des Bund professioneller Portraitfotografen
Unser Studio ist ausgezeichnet mit dem Zertifikat mit einem Stern des Bund professioneller Portraitfotografen



Mit diesen Partnern arbeiten wir regelmäßig zusammen